Drogen Forschung

Rauchen und die Auswirkung auf die eigenen Kinder Obwohl die Forschung über schädliche Einflüsse während der Schwangerschaft sehr fortgeschritten ist und ihre Ergebnisse der Öffentlichkeit zur Verfügung stellt, nehmen viele Mütter in in ihrer Schwangerschaft in Kauf, die eigenen Kinder in ihrer wichtigen Entwicklungsphase durch Suchtmittel dauerhaft zu schädigen. Die ProAktive TElefonberatung RAuchen und Schwangerschaft, kurz PATERAS, wurde 2003 von den Vereinen Babyhilfe e.V. und Schlafmedizin e.V. ins Leben gerufen. Interessierte und betroffene Frauen werden von ihren Gynäkologen oder ihrer Hebamme an das Projekt vermittelt. Die PATERAS kontaktieren die oft suchtkranken Frauen die ein Kind haben wollen oder schon schwanger sind und versuchen sie zu unterstützen. Das Projekt weist eine Erfolgsquote von über 50% in der Entwöhnung werdender Mütter auf. Die Beratung erfolgt auf telefonischer Basis, da viele Frauen aus persönlichen Gründen keine Suchtberatung aufsuchen wollen. Das Rauchen von Zigaretten oder der Konsum von anderen Drogen schädigt das Kind schon in der Schwangerschaft und kann schwere Krankheiten oder Behinderungen verursachen. Häufig werden durch Zigaretten bei Schwangeren Frühgeburten ausgelöst oder die Kinder haben generell ein zu niedriges Geburtsgewicht. Auch haben Kinder, die in der Schwangerschaft Nikotin ausgesetzt waren, Krankheiten wie Wachstumsstörungen, Leukämie oder erleiden einem Aufmerksamkeits Defizit Syndrom. Auch der plötzliche Säuglingstod während der Säuglingszeit tritt häufiger auf.